Vergnügte Elegien

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Art.-Nr.: SK10018 Lieferbarkeit: verfügbar

Artikelinformationen


>> VÖ am 7.12.18 // Vorbestellungen sind bereits möglich

Doppel-CD
Anzahl Tracks: 18
Produktionsjahr: 2018
Spieldauer: 100 min.

Produktbeschreibung

Unter beschwingt eleganter Oberfläche

Der Berliner Chansonnier Sebastian Krämer läßt mediale Aufreger links liegen und macht sich seine Sorgen noch selber. Und wie sich das für Sorgen so gehört, ist er noch nicht mit ihnen fertig geworden. Dafür aber mit der Produktion seines neuen Albums „Vergnügte Elegien“, unter dessen beschwingt eleganter Oberfläche Unheil, Trauer, Verlorenes und Vergebliches schwelen. Eine vergessene Puppe im Garten, die Kinder einer geläuterten Hexe im Linienbus: was sich in den Augen von Krämers Helden spiegelt wie die Lichter vorbeihuschender Fahrzeuge bei Nacht, erreicht den Hörer nur als dumpfe Ahnung. Bei diesen zartbitteren Freuden, die sich über fast 100 Minuten und einen Doppel-Tonträger, wahlweise aus Polycarbonat oder Vinyl, erstrecken, steht ihm das Metropolis Orchester Berlin symphonisch zur Seite. Neben neuen Studioaufnahmen sind auch Teile der Premiere des Bühnenprogramms im Heimathafen Neukölln zu hören.

Trackliste & Hörproben

  1. CD 1 - Puppi Duppi
  2. CD 1 - Für eine verlorene Sache
  3. CD 1 - Knorrpromenade 9
  4. CD 1 - Kleines Requiem
  5. CD 1 - Der Buchleser
  6. CD 1 - Patricks Zimmer
  7. CD 1 - Chanson d’aventure
  8. CD 1 - Dolo
  9. CD 1 - Erlaubte Liebe
  10. CD 1 - Sobald er den Mund aufmacht
  11. CD 2 - (live) Im Planetarium
  12. CD 2 - (live) Da fehlt noch Salz am Honigkuchenpferd
  13. CD 2 - (live) Schikiwiki
  14. CD 2 - (live) Durfte Max Brod Kafkas Schriften erhalten?
  15. CD 2 - (live) Christof Stählin: Der arme Poet
  16. CD 2 - (live) Die schönsten Kannibalenkochrezepte
  17. CD 2 - (live) Vorher wissen wollen
  18. CD 2 - Bonus: Fünf Walzer wider besseres Wissen

1 Bewertung für Vergnügte Elegien

Ein Kommentar

  1. Als Wolfram von Eschenbach der Gegenwart zeigt Sebastian Krämer auf dieser CD, dass „ein offeniu süeziu wirtes wîp“ (eine rechtmäßig angetraute Ehefrau) auch in unserer Zeit Vorteile hat. Das grafisch sehr ansprechende Booklet ist mit und ohne Musik ein Genuss. Kleiner Wermutstropfen für schwerhörige Freunde gerade des Erzählers Krämer: Der Text von „Durfte Max Brod Kafkas Schriften erhalten?“ ist leider nicht vollständig abgedruckt (nur die erste Seite des Originalaufsatzes ist abgebildet). Vielleicht ist eine Veröffentlichung auf der Homepage möglich?

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