es hat ein paar Jahre gedauert bis ich Sie nach ein paar Fernsehauftritten (damals schon sehr beeindruckend)nun auch live in den „Wühlmäusen” in Berlin (10.02.)erleben durfte. Ich kann nur sagen, dass waren ein paar Jahre zuviel ! Danke für Ihre Bilder, ihre musikalische Melancholie und ihren liebenswerten „bösen” Humor. Ihr Auftritt hat mein Leben bereichert. Alles Gute und bis bald…
Sandra aus McPomm
Lieber Herr Krämer.
Nachdem ich Ihren Namen das 3te Mal in Hans Mentz´ Kolumne lobend erwähnd sah, kaufte ich Ende 2011 Ihre neue Doppel-CD, nur um diese dann immer und immer wieder auf der Fahrt im Auto derart laut erschallen zu lassen, damit sich die vorbeirauschende Landschaft (Uelzener Waldparzellen und Äcker, die in unsäglichen Minusgraden dahinstarren) angenehm gruselig ins Gedächtnis einbrennt: auf der Fahrt durch Celle hörte ich Ihr „Manchmal höre ich die Stimme noch” und empfand diese Stadt, die ich im vorhinein zig mal teilnahmslos durchquert hatte, als zwar nach wie vor häßlichen-, aber nun nicht mehr gänzlich unsympathischen weil spannenden Ort, an welchem dich Psychoten jederzeit von links oder rechts an einer der 50 roten Ampeln auf dem Weg gen Süden aus der Karre zerren könnten.
Die Suggestionskraft Ihrer Musik ist wirklich atemberaubend. Diese Ansicht wird von Menschen aus meinem näheren Bekanntenkreis zu fast 100% geteilt: „Ich finde den (also Sie) schon gut, nur manchmal ist er gräßlich!” So z.B. meine sich mit mir streitende Gattin, welche den Weg nicht fand, da ich auf den Navi verzichtet hatte und mich rein auf die B-815-Angaben des Google-Maps-Routenplaners stützen zu können meinte, so daß Ihre Deutschlehrer-Haßtirade, auch nach Leiserdrehen, einen eher negativen Effekt bei ihr erzielte: „Stell ganz aus! Ich kann nicht denken, wenn der da rumröhrt.” Da dann wechselseitig harte Bandagen verabreicht wurden, mit der Essenz, daß ich („Säufer!”) mich gen Abend auf ein schmales Bier beschränken mußte, ist mir -tragischerweise gerade weil ich leidenschaftlicher Deutschlehrerhasser bin – besagtes Stück verleidet. Bei anderen Stücken von Ihnen sehe ich bspw. die trüb vereiste Landschaft um Eschede herum im neuen Glanze. Bei wieder anderen wird eine städtisch graue Maus wie Munster durchs vom Ohr geleitete Auge zur schillernden Metropole hochstilisiert. Aber wenn „Deutschlehrer” erklingt, seh ich nur Sie, schäumend und geifernd in die Tasten hauend, während meine Frau daneben hockt und die Augen verdreht: „Oh yeah!!!”
Ach Kuchen! Zu 99% klasse gefunden zu werden ist ja auch nicht schlecht. Gruß, Phil.
Herr Krämer,
jedes ihrer Lieder ist ein kostbares Kleinod. Eben höre ich „Elfenborn” und kann nur staunen, weinen und mich der Sehnsucht ergeben.
Ich würde Sie dafür küssen, dass Sie mir diesen Moment geschenkt haben. Mangels Mut und Gelegenheit bleibt es bei einem Kommentar im Gästebuch.
es ist unglaublich: Da fällt mir doch durch einen Zufall Ihr „Deutschlehrer!“ in die Hand. Auch wenn es tatsächlich so ist, daß nun eben gerade die Deutschlehrer die ersten Vereine gegen die unsinnige und hinterlistige Rechtschreibreform ins Leben gerufen hatten, so bleibt die Botschaft der Komposition doch erhalten: Ein Streich deutscher Politiker, die in der Schule nicht aufgepaßt haben, gegen die eigene deutsche Kultur, …
Ich bin selbst seit 1997 kompromißloser Gegner der Reform, was in meiner kleinen Buchsatire „Wir schreiben für die, die lesen“ gut dokumentiert ist und sogar heute noch gekauft wird. Da ich im „zweiten Leben“ auch Musik mache, gibt es auf meiner Seite http://www.rechtschreibreform-neindanke.de/ außerdem den RECHTSCHREIBKANON, den ich Ihnen gern für Aufführungen zur Verfügung stelle.
Vielleicht kommen Sie ja mal nach Pforzheim ins Kulturhaus Osterfeld. Das ist eine sehr angenehme Bühne.
Sandra schrieb am
12. Februar 2012 um 18:56Hallo Herr Krämer,
es hat ein paar Jahre gedauert bis ich Sie nach ein paar Fernsehauftritten (damals schon sehr beeindruckend)nun auch live in den „Wühlmäusen” in Berlin (10.02.)erleben durfte. Ich kann nur sagen, dass waren ein paar Jahre zuviel ! Danke für Ihre Bilder, ihre musikalische Melancholie und ihren liebenswerten „bösen” Humor. Ihr Auftritt hat mein Leben bereichert. Alles Gute und bis bald…
Sandra aus McPomm
Phil Engelbrechten schrieb am
8. Februar 2012 um 01:34Lieber Herr Krämer.
Nachdem ich Ihren Namen das 3te Mal in Hans Mentz´ Kolumne lobend erwähnd sah, kaufte ich Ende 2011 Ihre neue Doppel-CD, nur um diese dann immer und immer wieder auf der Fahrt im Auto derart laut erschallen zu lassen, damit sich die vorbeirauschende Landschaft (Uelzener Waldparzellen und Äcker, die in unsäglichen Minusgraden dahinstarren) angenehm gruselig ins Gedächtnis einbrennt: auf der Fahrt durch Celle hörte ich Ihr „Manchmal höre ich die Stimme noch” und empfand diese Stadt, die ich im vorhinein zig mal teilnahmslos durchquert hatte, als zwar nach wie vor häßlichen-, aber nun nicht mehr gänzlich unsympathischen weil spannenden Ort, an welchem dich Psychoten jederzeit von links oder rechts an einer der 50 roten Ampeln auf dem Weg gen Süden aus der Karre zerren könnten.
Die Suggestionskraft Ihrer Musik ist wirklich atemberaubend. Diese Ansicht wird von Menschen aus meinem näheren Bekanntenkreis zu fast 100% geteilt: „Ich finde den (also Sie) schon gut, nur manchmal ist er gräßlich!” So z.B. meine sich mit mir streitende Gattin, welche den Weg nicht fand, da ich auf den Navi verzichtet hatte und mich rein auf die B-815-Angaben des Google-Maps-Routenplaners stützen zu können meinte, so daß Ihre Deutschlehrer-Haßtirade, auch nach Leiserdrehen, einen eher negativen Effekt bei ihr erzielte: „Stell ganz aus! Ich kann nicht denken, wenn der da rumröhrt.” Da dann wechselseitig harte Bandagen verabreicht wurden, mit der Essenz, daß ich („Säufer!”) mich gen Abend auf ein schmales Bier beschränken mußte, ist mir -tragischerweise gerade weil ich leidenschaftlicher Deutschlehrerhasser bin – besagtes Stück verleidet. Bei anderen Stücken von Ihnen sehe ich bspw. die trüb vereiste Landschaft um Eschede herum im neuen Glanze. Bei wieder anderen wird eine städtisch graue Maus wie Munster durchs vom Ohr geleitete Auge zur schillernden Metropole hochstilisiert. Aber wenn „Deutschlehrer” erklingt, seh ich nur Sie, schäumend und geifernd in die Tasten hauend, während meine Frau daneben hockt und die Augen verdreht: „Oh yeah!!!”
Ach Kuchen! Zu 99% klasse gefunden zu werden ist ja auch nicht schlecht. Gruß, Phil.
Rivkah schrieb am
5. Februar 2012 um 22:38Herr Krämer,
jedes ihrer Lieder ist ein kostbares Kleinod. Eben höre ich „Elfenborn” und kann nur staunen, weinen und mich der Sehnsucht ergeben.
Ich würde Sie dafür küssen, dass Sie mir diesen Moment geschenkt haben. Mangels Mut und Gelegenheit bleibt es bei einem Kommentar im Gästebuch.
Jürgen Langans schrieb am
29. Januar 2012 um 18:08Guten Abend,
es ist unglaublich: Da fällt mir doch durch einen Zufall Ihr „Deutschlehrer!“ in die Hand. Auch wenn es tatsächlich so ist, daß nun eben gerade die Deutschlehrer die ersten Vereine gegen die unsinnige und hinterlistige Rechtschreibreform ins Leben gerufen hatten, so bleibt die Botschaft der Komposition doch erhalten: Ein Streich deutscher Politiker, die in der Schule nicht aufgepaßt haben, gegen die eigene deutsche Kultur, …
Ich bin selbst seit 1997 kompromißloser Gegner der Reform, was in meiner kleinen Buchsatire „Wir schreiben für die, die lesen“ gut dokumentiert ist und sogar heute noch gekauft wird. Da ich im „zweiten Leben“ auch Musik mache, gibt es auf meiner Seite http://www.rechtschreibreform-neindanke.de/ außerdem den RECHTSCHREIBKANON, den ich Ihnen gern für Aufführungen zur Verfügung stelle.
Vielleicht kommen Sie ja mal nach Pforzheim ins Kulturhaus Osterfeld. Das ist eine sehr angenehme Bühne.
Beste Grüße,
Jürgen Langhans aus Karlsruhe.